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 Stand 16. Juni 2020                                                                                                                                                                                                                                                            gültig ab 16. Juni 2018

Besondere Geschäftsbedingungen Auktion

der Firma Joh. Springer´s Erben Handels GmbH, (im Folgenden kurz JSE genannt) Firmenbuch Nr.: FN 304323i, 1080 Wien, Josefsgasse 10.

 

 

Neben den Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für den Geschäftsbereich „Auktion“ zusätzlich nachfolgende Bestimmungen:

1.) An Auktionsarten wird die „Auktion“ als „Klassische Auktion“ von der „Online Auktion“ und „Stille Auktion“ unterschieden.

Im Rahmen der Online Auktion erfolgt der Verkauf von Gegenständen sowohl durch die Bekanntgabe an die Öffentlichkeit im Wege des Internets als auch durch eine an Kaufinteressenten gerichtete schriftliche Aufforderung zur Abgabe eines in ziffernmäßiger Höhe bestimmten Kaufanbotes innerhalb der von JSE bestimmten Frist, wobei die Bieter während dieser Frist die Bieter über Überbote der Mitbieter elektronisch informiert werden und der Kaufvertrag mit dem jeweils Meistbietenden abgeschlossen wird.

Im Rahmen der Stillen Auktion erfolgt der Verkauf von Gegenständen sowohl durch die Bekanntgabe an die Öffentlichkeit im Wege des Internets als auch durch eine an Kaufinteressenten gerichtete schriftliche Aufforderung zur Abgabe eines in ziffernmäßiger Höhe bestimmten Kaufanbotes innerhalb der von JSE bestimmten Frist, wobei die Bieter während dieser Frist keine Kenntnis über die Anbote der Mitbieter erlangen und der Kaufvertrag mit dem jeweils Meistbietenden abgeschlossen wird.

Es handelt sich in allen drei Fällen um öffentliche Versteigerungen.

 

2.) Geringwertiges Zubehör zu eingebrachten Waffen, wie z.B. Gewehrriemen, Munition und Verpackungen, wird bei der Übernahme zur Auktion nicht eigens erfasst. JSE behält sich vor, dieses geringwertige Zubehör anderweitig zu verwerten oder auch zu vernichten. Dies gilt nicht für wertsteigendes Zubehör, wie z.B. Originalverpackungen.

 

3.) JSE ist berechtigt, die Übernahme von Gegenständen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

 

4.) Bei Besichtigungen von zur Übernahme bereitstehenden Waren durch JSE in Wien, Niederösterreich und Burgenland entstehen Kosten in der Höhe von € 150,--, wenn die für die Besichtigung besprochene Ware nicht zur Gänze zur Übernahme freigegeben wird. Die Kosten für die Besichtigung in anderen Bundesländern werden individuell vereinbart.

 

5.) Der mit dem Einbringer vereinbarte Rufpreis ist nur dann gültig, wenn der Gegenstand voll funktionsfähig ist und keine Mängel aufweist. Ausgenommen sind antike Gegenstände.

 

6.) Datenschutz:

Der Einbringer stimmt hiermit der Zusendung von Werbematerial durch JSE ausdrücklich zu. Diese Zustimmung kann jederzeit schriftlich, mit FAX oder per E-Mail, widerrufen werden.

Zustellungen an die JSE zuletzt bekanntgegebene Anschrift gelten auch dann als wirksam erfolgt, wenn sich der Einbringer dort nicht oder nicht mehr aufhalten sollte.

Im Hinblick darauf, dass JSE den Verkauf der vertragsgegenständlichen Sachen vermittelt und nicht Vertragspartner des Käufers wird, ist es uns gestattet, insbesondere im Falle von Reklamationen, dem Käufer die Identität des Verkäufers (Einbringers) bekanntzugeben.

 

7.)  Auftrag zur Versteigerung (Übernahmeschein):

            a) JSE erstellt bei Übergabe ein Verzeichnis der übernommenen Gegenstände, sofern nicht eine andere Listung vereinbart wird. Nach Übernahme erhält der Einbringer eine Ausfertigung des Versteigerungsauftrages als Übernahmeschein.

Erfolgt bei der Übernahme keine Einigung über den Rufpreis, so gilt der Auftrag zur Versteigerung vorläufig nur als Übernahmeschein.

            b) Die Auszahlung des Verkaufserlöses, der Widerruf des Versteigerungsauftrages und die Rückgabe unverkauft gebliebener Objekte erfolgt gegen Legitimation des Einbringers.

Wurde hingegen ein Übernahmeschein ausgestellt, erfolgt jede Verfügung über den Gegenstand oder den Verkaufserlös nur gegen Vorlage dieser Urkunde. JSE kann vom Überbringer des Übernahmescheines bei begründeten Bedenken zusätzlich den schriftlichen Nachweis seiner Verfügungsberechtigung verlangen.

Bei Verlust des Übernahmescheines ist JSE berechtigt, seine Leistungen von der gerichtlichen Kraftloserklärung des Übernahmescheines abhängig machen.

 

8.) Abgelehnte Gegenstände:

            a) Gegenstände, die JSE zur Versteigerung übergeben oder zugesendet werden, deren Übernahme zur Versteigerung von JSE jedoch abgelehnt wird, sowie infolge einer Kündigung durch den Einbringer nicht verwertete Gegenstände werden auf Kosten und Gefahr des Einbringers gelagert. Werden solche Gegenstände nach erfolgter Aufforderung durch JSE vom Einbringer nicht binnen 14 Tagen abgeholt, ist JSE berechtigt, sie auf Kosten und Gefahr des Einbringers zurückzusenden oder aber angemessene Lagergebühren in Rechnung zu stellen. Gegenstände, deren Lagerung oder Rücksendung unwirtschaftlich ist, können von JSE vernichtet werden.

            b) JSE behält sich das Recht vor, ohne Angabe von Gründen, jeden Gegenstand bis zur Erteilung des Zuschlages von der Versteigerung zurückzuziehen.

 

9.) Schätzung / Beschreibung / Preisbestimmung sowie Haftungseinschränkung:

JSE beschreibt bei Versteigerungen im eigenen Namen und für den Einbringer die Versteigerungsobjekte mit der jeweils gebotenen Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit und setzt dementsprechend die Rufpreise fest. Diese Beschreibung beruht auf subjektiven Überzeugungen der Experten von JSE.

Diese Angaben, auch wenn sie im Vorfeld eines Versteigerungsauftrages gemacht werden, stellen jedenfalls keine Zusicherung einer bestimmten Eigenschaft oder eines bestimmten Wertes dar.

Für Fehler in der Beschreibung und Schätzung der Gegenstände wird die Haftung von JSE gegenüber Geschäftspartnern (Einbringer bzw. VerkäuferIn und KäuferIn), die keine Konsumenten sind, auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz eingeschränkt.

Die Bewertung und Beschreibung der Waffen erfolgen ohne Zuhilfenahme technischer Hilfsmittel. Die Schuss-Präzision wird nicht überprüft.

 

10.) Zustimmung des Einbringers:

            a) Mit dem Einbringer kann vereinbart werden, dass ein Gegenstand nicht unter einem Mindestpreis verkauft wird (Limit).

            b) Der Einbringer stimmt zu, dass von seinen eingebrachten Gegenständen Fotografien hergestellt und veröffentlich werden. Die Rechte aus diesen Bildern liegen bei JSE.

 

11.) Zurücknahme von Gegenständen / Kündigung:

            a) Der Einbringer kann die Gegenstände bis 48 Stunden vor Beginn der Auktion gegen Entrichtung der aktuellen Einbringerprovision, berechnet vom Rufpreis, mindestens aber von € 50,-- (inkl. USt) per gelistetem Gegenstand zurückziehen.

            b) Das Vertragsverhältnis kann auch von JSE, ohne Angabe von Gründen, mit sofortiger Wirkung beendet werden.

 

12.) Unverkauft gebliebene und zurückgezogene Gegenstände:

Nach Beendigung der Auktion behält sich JSE vor, die nicht versteigerten Gegenstände automatisch zum Nachverkauf (zum Rufpreis) anzubieten bzw. die Waren in Vermittlung zu übernehmen. JSE ist berechtigt, Gegenstände, die nicht verkauft werden konnten oder vom Einbringer von der Auktion zurückgezogen wurden, und die vom Einbringer trotz Aufforderung binnen 14 Tagen nicht abgeholt werden, dem Einbringer auf dessen Kosten zurückzusenden oder auf dessen Kosten und Gefahr zu lagern oder Gegenstände, deren Lagerung oder Übersendung unwirtschaftlich ist, zu vernichten.

 

13.) Schaustellung:

            a) Die Wahl oder Änderung des Versteigerungstermins, der Versteigerungsart, des Ortes und Termins der Schaustellung und die Wahl des dafür erforderlichen Transportmittels, sowie die Herausgabe, Gestaltung oder Änderung von Versteigerungskatalogen oder sonstigen Werbemittel bleibt JSE überlassen.

            b) Die Besichtigung der zur Versteigerung vorgesehenen Objekte ist innerhalb des im Katalog bzw. auf der Homepage von JSE angeführten Zeitraumes möglich. Die Versteigerungsobjekte werden real und / oder mit technischen / elektronischen Hilfsmitteln schaugestellt. Bei der Besichtigung und während der Versteigerung ist größte Vorsicht zu empfehlen, da jeder Besucher für den von ihm verursachten Schaden in vollem Umfang haftet. Jeder berechtigte Interessent erhält die Möglichkeit, den Zustand der Gegenstände zu überprüfen.

JSE ist insbesondere auch berechtigt, die Objekte in einer Filiale oder Repräsentanz von JSE oder an einem anderen Ort, sowohl im Inland als auch im Ausland, zu präsentieren.

 

14.) Eigenschaftszusicherung:      

            a) Sowohl die in den Auktionskatalogen und auf der Webseite von JSE veröffentlichten Beschreibungen der angebotenen Gegenstände als auch mündliche oder in einem angeforderten Zustandsbericht abgegebene Erklärungen verstehen sich nicht als Eigenschaftszusicherungen. Die zur Auktion gelangenden Gegenstände sind, außer die mit * gekennzeichneten, gebraucht und unterliegen der Differenzbesteuerung.

Bei Gegenständen, die mit *** oder €€ gekennzeichnet sind, handelt es sich entweder um Neuware oder auch um gebrauchte Ware aus Drittstaaten. Diese sind voll zu versteuern (siehe Gebührentarif).

Mängel an den Auktionsgegenständen können nur gegenüber dem Einbringer geltend gemacht werden.

            b) Kaufinteressenten können vor der Auktion einen kostenpflichtigen Zustandsbericht anfordern. Leitet JSE Zustandsberichte Dritter Sachverständigen weiter, ist jede Haftung für deren Richtigkeit ausgeschlossen.

            c) Bei den Beschreibungen wird der Rufpreis angegeben.

            d) JSE gibt für bestimmte Versteigerungen Werbematerial (Kataloge, Verzeichnisse, Folder etc.) heraus, in denen alle oder ein Teil der zur Versteigerung gelangenden Objekte aufgenommen werden. Dabei gilt im Zweifel nur der Text im Onlinekatalog unserer Webseite als verbindlich, nicht der Text in anderen von JSE publizierten Medien. Die verbindliche Identifizierung eines Gegenstandes erfolgt ausschließlich durch den Beschreibungstext und nicht durch die Abbildungen.

            e) Die zur Versteigerung gelangenden Gegenstände werden bei der Versteigerung körperlich oder mit visuellen technischen / elektronischen Hilfsmitteln präsentiert oder es wird auf den Schaustellungsort hingewiesen.

            f) JSE ist berechtigt, die von den eingebrachten Gegenständen hergestellten Lichtbilder, zu welchem Zweck auch immer, zu verwenden, zu vervielfältigen und zu verbreiten.

 

15.) Ausbietung / Gebote bei der Klassischen Auktion:

            a) JSE ist berechtigt, Gebote ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

            b) Gebote können vor Versteigerungsbeginn schriftlich abgegeben werden.

            c) Das Aufgeld wird im Falle des Zuschlages zusätzlich in Rechnung gestellt.

            d) Die schriftlichen Gebote müssen JSE bis 15:00 Uhr des Auktionstages in gut leserlicher Form vorliegen. Um berücksichtigt zu werden, müssen sie außerdem die genauen Namen und Anschrift des Bieters sowie das Höchstgebot in EURO enthalten.

Wir führen schriftliche Gebote gewissenhaft aus, wobei über ausdrücklichen Wunsch des Bieters bei der Klassischen Auktion das Höchstgebot nur dann ausgeschöpft wird, wenn andere Gebote dies im Interesse des Bieters notwendig machen.

Telefonische Gebote (nur bei der Klassischen Auktion möglich) werden erst ab einem Loswert von € 500,-- angenommen. Auch für diese Art des Bietens muss ein Auftrag spätestens um 15:00 Uhr am Auktionstag schriftlich bei JSE vorliegen. Telefonbieter werden vor Aufruf der gewünschten Lose von JSE angerufen.

Eine Garantie für das Zustandekommen der Telefonverbindung kann jedoch nicht gegeben werden.

Nachdem sie sich mit einem Lichtbildausweis legitimiert haben, erhalten Saalbieter vor Beginn der Auktion eine Bieternummer.

            e) Bei fehlerhaften Übersetzungen ist der deutsche Text der Beschreibungen gültig.

            f) Gesteigert wird in der Regel um ca. 10 % des Rufpreises bzw. des letzten Angebotes (Bietschritt).

Angebote unter dem Rufpreis werden nicht berücksichtigt. Der Rufpreis ist in der Regel der im Katalog angeführte Rufpreis, sofern nicht ein höheres Gebot bereits vorliegt.

In diesem Fall ruft der Auktionator mit jenem Betrag aus, der dem bereits vorliegenden Gebot entspricht.

Liegen vor der Auktion mehrere gleich hohe Höchstgebote vor, so erhält der Bieter des zuerst bei JSE einlangenden Gebots den Zuschlag. Der Vertragsabschluss erfolgt durch die Annahme des jeweils höchsten Gebotes (Meistbot), somit durch den Zuschlag mit den Worten „Zum dritten“.

Bei reinen Internetversteigerungen (Online Auktionen und Stille Auktion) gilt der Zuschlag zum Auktionsende an den Meistbietenden als erteilt.

Wird der mit dem Einbringer vereinbarte Mindestpreis (Limit) nicht erreicht, wird kein Zuschlag erteilt.

Die Zuschlagserteilung kann vom Eintritt von Bedingungen abhängig gemacht werden.

Die Entscheidung über die Annahme eines Gebotes, bei Meinungsverschiedenheiten, bei behaupteten Mehrfachangeboten, wenn ein Gebot übersehen oder nicht wahrgenommen wurde oder sonst unbeachtet blieb oder sich der Auktionator über das Vorliegen oder Nichtvorliegen eines Gebotes in einem Irrtum befand, obliegt ausschließlich JSE. JSE ist aus diesen Gründen berechtigt, einen schon erteilten Zuschlag innerhalb von drei Werktagen aufzuheben und den Gegenstand in einer späteren Auktion neuerlich anzubieten.

            g) JSE ist berechtigt, bei Versteigerungen mitzubieten und Gegenstände durch Selbsteintritt zu erwerben.

             h) Unverkauft gebliebene Gegenstände können zum letzten Ausrufpreis oder Limit im Nachverkauf unter Einhebung der hierfür aktuell geltenden Gebühren veräußert werden.

            i) Unverkauft gebliebene Lose können in der laufenden Versteigerung vor oder unmittelbar nach deren Beendigung auf Kundenwunsch nochmals aufgerufen und so erworben werden. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch darauf, dass es tatsächlich zum nochmaligen Aufruf kommt. Die Entscheidung darüber liegt allein beim Auktionator.

Das Mitbieten ist in diesen Fällen aus IT-technischen Gründen allerdings nur im Saal oder telefonisch für angemeldete Telefonbieter möglich

            j) Bei der „Stillen Auktion“ gibt es keine Bietschritte. Gebote können nur schriftlich abgegeben werden.

            k) Hat ein Bieter ein Gebot – in welcher Form auch immer – abgegeben, erklärt er sich einverstanden, über das Auktionsgeschehen mündlich oder in jeder Form schriftlich von JSE informiert zu werden. Sind derartige Verständigungen nicht erwünscht, kann sich der Betroffene bei JSE von diesem Service jederzeit abmelden.

 

16.) Kaufpreis / Bezahlung:
Der Kaufpreis (Meistbot zuzüglich Gebühren und aller anfallenden Steuern und Abgaben) ist sofort nach dem Zuschlag zur Bezahlung fällig.

Die Ausfolgung und der Eigentumsübergang hinsichtlich der ersteigerten Objekte erfolgen erst nach vollständiger Zahlung des Kaufpreises einschließlich aller Zinsen, Gebühren, Kosten und Spesen.

 

17.) Übersendung:

Laut österreichischer Gewerbeordnung ist der Versandhandel von Waffen und Munition (an den Endkunden) verboten.

Es besteht allerdings die Möglichkeit, die gekaufte Ware an einen damit einverstandenen Waffenfachhändler oder Büchsenmacher zu versenden und von diesem zu übernehmen. Allfällige Kosten für diese Leistung sind vom Kunden mit diesem Gewerbetreibenden zu vereinbaren. Der Versand von Munition ist allerdings weder innerhalb Österreichs noch in das Ausland möglich.

Für den allfälligen Versand entstehen bei JSE zusätzliche Kosten.

 

18.) Die Meldung von Waffen im Zentralen Waffenregister (ZWR) obliegt gemäß § 33 Abs. 1 WaffenG 1996 dem Erwerber innerhalb von sechs Wochen. JSE führt diese Meldung deshalb nicht selbstständig, sondern erst nach Beauftragung durch den Kunden gegen Bezahlung der dafür vorgesehenen Gebühr durch.

 

19.) Erfüllung / Rücktritt vom Vertrag / Deckungsverkauf:

1. Erfüllt der Käufer seine Verpflichtungen aus dem mit ihm geschlossenen Kaufvertrag und diesen Geschäftsbedingungen nicht oder nicht vollständig innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des entsprechenden Belegs, ist JSE unbeschadet allfälliger anderer Rechte berechtigt, für sich und / oder den Einbringer

            a) entweder weiter auf der Erfüllung des Kaufvertrages zu bestehen und den Käufer neben der Kaufpreiszahlung zur Bezahlung aller Zinsen, Kosten und Aufwendungen, einschließlich der Kosten rechtsfreundlicher Vertretung zur Durchsetzung der Erfüllung des Kaufvertrages heranzuziehen, oder

            b) vom Kaufvertrag zurückzutreten. In diesem Fall behält sich JSE für sich und / oder den Einbringer vor, vom Käufer den Ersatz des gesamten von ihm verursachten Schadens, der sich nach einem Deckungsverkauf insbesondere aus angefallenen Gebühren, Spesen, Aufwendungen und Ausfällen an geringeren Kaufpreisen einschließlich aller Kosten und Aufwendungen sowie der Kosten rechtsfreundlicher Vertretung etc., ergeben kann, zu verlangen, oder

            c) den Gegenstand für Rechnung des Käufers wieder zu versteigern.

 2. JSE ist berechtigt, alle Zahlungen des Käufers auf diese offenen Forderungen anzurechnen. JSE ist im Falle eines Kommissionsverkaufes berechtigt, diese Forderungen nach Maßgabe der gesetzlichen Kommissionsbestimmungen an den Einbringer abzutreten. Im Falle eines Deckungsverkaufes oder der Wiederversteigerung für den Käufer durch JSE wird der Käufer hinsichtlich der dabei zur Anwendung gelangenden Gebühren wie ein Einbringer behandelt.

 

 

20.) Übernahme:

 

Ersteigerte Gegenstände sind sofort zu bezahlen und zu übernehmen. Sie lagern ab Zuschlag bis zur Übernahme jedenfalls auf Gefahr des Käufers.

 

21.) Auszahlung des Erlöses:

            a) Nach Eingang des gesamten Kaufpreises bei JSE wird von JSE eine Gutschrift ausgestellt, abzüglich Steuern, Einbringer- und Käufergebühren, allfälliger Kosten, Vorschüsse und Zinsen, die dem jeweiligen Einbringer per Post oder per Email zugesandt wird. Der Einbringer kann sich den Gutschriftsbetrag auf seine alleinigen Kosten auf ein bekanntzugebendes oder JSE bereits bekanntes Bankkonto überweisen oder ihn auf ein allenfalls vorhandenes oder anzulegendes Kundenkonto gutschreiben lassen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

            b) Wurden mehrere Gegenstände übergeben, werden nach Maßgabe des vorigen Absatzes auch Teilzahlungen für einzelne bereits verkaufte Gegenstände gutgeschrieben, insofern noch eine ausreichende Deckung für alle Forderungen von JSE, aus welchem Rechtsgrund immer, verbleibt.

            c) Erhebt der Käufer eine Reklamation, ist JSE berechtigt, die Auszahlung an den Einbringer bis zur endgültigen Erledigung dieser Reklamation vorläufig auszusetzen.

            d) Bei Vorliegen einer berechtigten Reklamation des Käufers ist JSE berechtigt, die Auszahlung des Versteigerungserlöses an den Einbringer endgültig ganz oder teilweise zu verweigern oder einen bereits ausbezahlten Versteigerungserlös von diesem ganz oder teilweise zurückzufordern.

            e) Die Gutschrift gem. Abs. a) enthält eine Abrechnung. JSE ist nicht verpflichtet, dem Einbringer den Käufer bekanntzugeben. JSE übernimmt keine Haftung für die Einbringlichkeit des Kaufpreises, bei Kommissionsverkäufen auch dann nicht, wenn sie dem Einbringer den Käufer nicht mit der Ausführungsanzeige bekanntgibt. Ebenso stellt die Nichtbekanntgabe der Daten des Käufers keinen Selbsteintritt von JSE dar.

 

22.) Erfüllungsort:

Erfüllungsort ist der Geschäftssitz jener Filiale von JSE, in welcher das jeweilige Rechtsgeschäft abgeschlossen wurde. Sämtliche Rechtstreitigen unterliegen ausschließlich österreichischem Recht.

Als Gerichtsstand für alle sich mittelbar oder unmittelbar aus einem Versteigerungsgeschäft ergebenden Streitigkeiten wird ausschließlich das für 1080 Wien örtlich und sachlich zuständige österreichische Gericht vereinbart. Für Konsumenten im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes gilt diese Vereinbarung nur, sofern sie weder einen Wohnsitz noch einen gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich haben und auch nicht im Inland beschäftigt sind und dem nicht andere Regelungen dagegenstehen.

 

23.) Gebührentarif:

Die Käufergebühren bei differenzbesteuerten Losen in allen drei Auktionsarten betragen 24 % vom Meistbot (Zuschlag, Hammerpreis) je Los. Diese 24 % enthalten 20 % Provision zuzüglich 20 % USt.

Einfuhrwaren aus Drittländern sind in Österreich voll zu versteuern (Gekennzeichnet mit „€€“). D.h., die Käufergebühr bei diesen voll zu versteuern den Losen in allen drei Auktionsarten beträgt 44 % vom Meistbot (Zuschlag, Hammerpreis) je Los. Diese 44 % enthalten 24 % Provision inkl. USt (siehe 1. Absatz) und 20 % USt vom Meistbot. Von dieser Regelung sind USt-befreite Käufer aus Drittländern und Käufer aus anderen Mitgliedstaaten der EU mit gültiger UID Nummer (Händler) ausgenommen.

Neuwaren sind in Österreich voll zu versteuern (Gekennzeichnet mit ***). Hier wird lediglich die jeweilige USt vom Meistbot (Zuschlag, Hammerpreis) je Los aufgeschlagen. Von dieser Regelung sind USt-befreite Käufer aus Drittländern und Käufer aus anderen Mitgliedstaaten der EU mit gültiger UID Nummer (Händler) ausgenommen.

 

Lagergebühr

Vier Wochen ab Aufforderung pro begonnenem Monat auf Verkäufer- / Käuferseite 1 %

(vom Rufpreis oder Meistbot).

 

Verkäufergebühren (Einbringerprovision) 

vom Meistbot je Gegenstand bei Differenzbesteuerung 24 %

 

Zurückziehungsgebühr

entspricht der Höhe der Einbringungsprovision für die jeweilige Auktionsart, aber mindestens € 50,-- (inkl. USt)

 

Transport- / Exportgebühren, Versicherung

lt. separater Vereinbarung

 

Waffenbearbeitungsgebühr

pro eingebrachter Schusswaffe der Kat. B & C: € 25,--

 

Gebühren für Meldungen im Zentralen Waffenregister (ZWR)

Erstregistrierung € 15,--;

Pro Waffe der Kat. C : € 15,--

 

Gebühr für eine CITES-Genehmigung: € 280,--

 

Steigerungsstufen (Gebotsschritte) Auktion in Euro (gelten nicht für die „Stille Auktion“)

Stufe in EUR     

Meistbot in EUR     

Stufe in EUR     

Meistbot in EUR     

Stufe in EUR     

Meistbot in EUR     

+ 10

100

+ 200

2.000

+ 5.000

40.000

 

110

 

2.200

 

45.000

 

120

 

2.400

 

50.000

 

130

 

2.600

 

55.000

 

140

 

2.800

 

60.000

 

150

 

3.000

 

65.000

 

160

 

3.200

 

70.000

 

170

 

3.400

 

75.000

 

180

 

3.600

 

80.000

 

190

 

3.800

 

85.000

+ 20

200

+ 500

4.000

 

90.000

 

220

 

4.500

 

95.000

 

240

 

5.000

+ 10.000

100.000

 

260

 

5.500

 

110.000

 

280

 

6.000

 

120.000

 

300

 

6.500

 

130.000

 

320

 

7.000

 

140.000

 

340

 

7.500

 

150.000

 

360

 

8.000

 

160.000

 

380

 

8.500

 

170.000

+ 50

400

 

9.000

 

180.000

 

450

 

9.500

 

190.000

 

500

+ 1.000

10.000

+ 20.000

200.000

 

550

 

11.000

 

220.000

 

600

 

12.000

 

240.000

 

650

 

13.000

 

260.000

 

700

 

14.000

 

280.000

 

750

 

15.000

 

300.000

 

800

 

16.000

 

320.000

 

850

 

17.000

 

340.000

 

900

 

18.000

 

360.000

 

950

 

19.000

 

380.000

+ 100

1.000

+ 2.000

20.000

+ 50.000

400.000

 

1.100

 

22.000

 

450.000

 

1.200

 

24.000

 

500.000

 

1.300

 

26.000

 

550.000

 

1.400

 

28.000

 

600.000

 

1.500

 

30.000

 

650.000

 

1.600

 

32.000

 

700.000

 

1.700

 

34.000

 

750.000

 

1.800

 

36.000

 

800.000

 

1.900

 

38.000

 

usw.